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Makler in der Nähe: Kosten, Kriterien & Fehler vermeiden

Lukas Simon Koch • 2026-06-05 • Gepruft von Hannah Fischer

Wenn eine Immobilie verkauft werden soll, greifen viele zum erstbesten Makler aus der Nachbarschaft – ein Impuls, der teuer werden kann. Dabei entscheidet die Qualität des Maklers nicht nur über den erzielten Preis, sondern auch darüber, ob der Verkauf in wenigen Wochen oder erst nach Monaten klappt.

Durchschnittliche Maklerprovision: 3,57 % inkl. MwSt. ·
Makler in Deutschland: ca. 40.000 ·
Verkaufsdauer Ø: 90 Tage ·
Verkäufe mit Makler: ca. 70 % ·
Häufigster Fehler: Überhöhter Kaufpreis

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob ein Makler beim Notartermin anwesend sein muss, ist gesetzlich nicht geregelt – die Praxis variiert regional
  • Die optimale Verkaufszeit hängt stark von der regionalen Marktlage ab, nicht nur vom Monat
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Die wichtigsten Zahlen zu Kosten, Dauer und typischen Fehlern beim Immobilienverkauf fasst die folgende Tabelle zusammen.

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
Merkmal Wert
Durchschnittliche Maklerprovision (Hauskauf) 3,57 % inkl. MwSt.
Gesetzliche Regelung Keine feste Höhe; Bestellerprinzip bei Miete
Anzahl Immobilienmakler in Deutschland ca. 40.000
Häufigster Fehler beim Hausverkauf Überhöhter Preis
Schwierigster Verkaufsmonat Januar
Verkaufsdauer im Durchschnitt 90 Tage
Anteil Verkäufe mit Makler ca. 70 %

Fazit: Wer die Kennzahlen kennt, vermeidet teure Fehler und findet schneller den passenden Makler in der Nähe.

Wie finde ich einen Makler in meiner Nähe?

Welche Kriterien sind bei der Auswahl eines Maklers in der Nähe wichtig?

Die Maklersuche beginnt oft mit einer Suchmaschine und dem Begriff „Makler in der Nähe“. Die Ergebnisse sind meist lokale Branchenverzeichnisse und einzelne Maklerbüros. Wer aber nur das erstbeste Ergebnis wählt, läuft Gefahr, einen Anbieter zu beauftragen, der weder die Preissituation vor Ort kennt noch über ein Netzwerk in der Region verfügt. Lokale Makler haben nach Einschätzung von Immofranken (Immobilienportal) einen entscheidenden Vorteil: Sie kennen die genauen Marktgegebenheiten – von der Nachfrage in bestimmten Stadtteilen bis zu den aktuellen Kaufpreisen je nach Lage.

Ein Kriterium, das viele unterschätzen, ist die Spezialisierung. Manche Makler sind auf Eigentumswohnungen spezialisiert, andere auf Einfamilienhäuser oder Gewerbeimmobilien. Wer einen Makler in der Nähe sucht, sollte vorab prüfen, ob der Anbieter überhaupt die passende Immobilienart regelmäßig vermittelt. Die Sparkasse (Finanzinstitut) empfiehlt zudem, auf die Mitgliedschaft in Berufsverbänden wie dem IVD (Immobilienverband Deutschland) zu achten – ein Indiz für Seriosität und Weiterbildung.

Der Hebel

Wer einem Makler einen Exklusivauftrag erteilt, kann häufig eine niedrigere Provision aushandeln – der Makler kalkuliert mit garantiertem Umsatz und gibt einen Teil des Risikos als Rabatt weiter. Das bedeutet: Wer exklusiv beauftragt, spart meist 0,5 bis 1,5 Prozentpunkte.

Regionale Immobilienmakler-Verzeichnisse nutzen

Neben der reinen Online-Suche helfen regionale Verzeichnisse: Das Münchner Stadtportal muenchen.de (Stadtportal München) listet lokale Makler mit Kontaktdaten, und Das Telefonbuch (Branchenverzeichnis) bietet eine erste Orientierung nach Postleitzahl. Noch wertvoller sind persönliche Empfehlungen. Nachbarn, die kürzlich eine Immobilie verkauft haben, oder lokale Handwerker kennen oft Makler, die in der Gegend aktiv sind und einen guten Ruf genießen. Edealhomes (Immobilienportal) warnt allerdings: Kundenbewertungen im Internet sollten kritisch geprüft werden – gefälschte oder selektierte Bewertungen sind keine Seltenheit.

Fazit: Die beste Quelle für einen Makler in der Nähe bleibt die Kombination aus persönlicher Empfehlung, regionalem Verzeichnis und Prüfung der Spezialisierung. Wer diesen Dreiklang beachtet, filtert die ungeeigneten Kandidaten frühzeitig heraus.

Wie erkenne ich einen guten Makler?

Woran erkennt man einen seriösen Immobilienmakler?

Ein seriöser Makler unterscheidet sich durch klare, nachvollziehbare Arbeitsweise von schwarzen Schafen der Branche. Die wichtigsten Merkmale: Mitgliedschaft im IVD oder einem vergleichbaren Berufsverband, transparente Referenzen und nachprüfbare Kundenbewertungen. Makler, die auf ihrer Website konkrete Verkaufsbeispiele aus der Region nennen und Ansprechpartner angeben, arbeiten meist professionell. Die Sparkasse (Finanzinstitut) betont, dass ein seriöser Makler zudem bereit ist, die Provisionshöhe vorab schriftlich zu nennen und den Vertrag transparent zu gestalten.

Ein weiteres Indiz ist die Vorbereitung auf den ersten Termin. Ein guter Makler erscheint nicht mit leeren Händen, sondern bringt Marktvergleichswerte, eine erste Werteinschätzung und einen klaren Vermarktungsplan mit. Homeday (Maklerdienstleister) weist darauf hin, dass die Provision erst fällig wird, wenn ein gültiger Maklervertrag besteht, der Makler nachweislich vermittelt hat und der Kauf notariell beurkundet wurde – ein Schutz für den Auftraggeber.

Was sind die häufigsten Maschen unseriöser Makler?

  • Druck zur sofortigen Unterschrift unter den Maklervertrag – seriöse Makler geben Bedenkzeit.
  • Überhöhte Provisionsforderungen ohne nachvollziehbare Leistungsbegründung.
  • Vage oder fehlende Referenzen – wer keine abgeschlossenen Verkäufe nennen kann, hat Erfahrungslücken.

Edealhomes (Immobilienportal) berichtet, dass ein häufiger Fehler sei, den ersten Makler zu wählen, ohne vorher andere Angebote einzuholen oder den Ruf zu prüfen. Das öffne Tür und Tor für überhöhte Provisionen.

Woran Sie unseriöse Makler erkennen

Verlangt ein Makler eine Vorauszahlung für „Vermarktungskosten“ oder bietet er eine Kaufpreisgarantie, die zu gut klingt, um wahr zu sein – dann ist Vorsicht geboten. Beides sind typische Anzeichen für schwarze Schafe der Branche. Ein seriöser Makler arbeitet provisionsbasiert, nicht mit Vorkasse.

Fazit: Ein guter Makler in der Nähe zeigt Transparenz bei Provision und Vertrag und hat nachprüfbare Referenzen aus der Region. Wer auf diese Kriterien achtet, vermeidet Ärger und Geldverlust.

Was darf ein Makler kosten?

Maklerprovision: Höhe, Regelungen & wer sie zahlt

Die Maklerprovision ist in Deutschland nicht gesetzlich festgelegt – ein Umstand, der viele überrascht. Üblich sind Provisionssätze zwischen 3 und 8 Prozent des Kaufpreises, wobei die Spanne je nach Bundesland und Region variiert. Laut Homeday (Maklerdienstleister) liegt der bundesweite Durchschnitt bei 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer. Seit 2020 gilt das Bestellerprinzip für Mietverträge: Wer den Makler beauftragt, zahlt. Bei Kaufverträgen wird die Provision dagegen häufig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt – je nach regionaler Praxis.

Eine Besonderheit: Sparkasse (Finanzinstitut) erklärt, dass bei Mietobjekten die gesetzliche Obergrenze der Maklerprovision bei zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer liegt. Für Wohnimmobilienkäufe gibt es eine solche Obergrenze nicht – hier ist der Provisionssatz Verhandlungssache.

„Die Provision fällt erst an, wenn ein gültiger Maklervertrag besteht und der Kauf notariell beurkundet wurde. Das schützt den Auftraggeber vor Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen.“

– Homeday (Maklerdienstleister)

Was ist die übliche Maklergebühr?

Für Verkäufer liegt die übliche Provision zwischen 3 und 7 Prozent inkl. MwSt. – abhängig von Region und Verhandlungsposition. In Berlin nennen Marktbeobachter eine Spanne von 5 bis 7 Prozent des Kaufpreises, wie Eigenheim-Invest (Immobilienratgeber) berichtet. Wer einen Makler in der Nähe mit einem Exklusivauftrag beauftragt, kann meist einen Abschlag von 0,5 bis 1,5 Prozentpunkten aushandeln. Die gesamten Kaufnebenkosten – inklusive Notar- und Grunderwerbsteuer – können laut Homeday (Maklerdienstleister) auf bis zu 12 Prozent des Kaufpreises steigen. Ein Argument, die Provision nicht als isolierten Posten zu betrachten, sondern im Gesamtpaket zu bewerten.

Fazit: Die Maklerprovision ist kein Festpreis, sondern ein Verhandlungsergebnis. Käufer und Verkäufer sollten vor Vertragsunterschrift mehrere Angebote vergleichen und bei Exklusivaufträgen einen Rabatt fordern.

Was ist der teuerste Fehler beim Hausverkauf?

Was mindert den Wert eines Hauses?

Der teuerste Fehler beim Hausverkauf ist eine unrealistische Preisvorstellung. Immobilien, die zu hoch angesetzt sind, bleiben oft monatelang auf dem Markt – und verlieren mit jedem Maklerwechsel an Wert, weil potenzielle Käufer sie als „Restposten“ wahrnehmen. Edealhomes (Immobilienportal) zählt diesen Fehler zu den häufigsten und folgenreichsten. Wertmindernde Faktoren sind zudem ein schlechter baulicher Zustand, eine ungünstige Lage (z. B. an einer vielbefahrenen Straße) oder eine veraltete Ausstattung – Heizung, Fenster und Bäder aus den 1990er-Jahren drücken den Preis deutlich.

Wer vor dem Verkauf kleinere Modernisierungen vornimmt – frische Farbe, neue Türklinken, eine gepflegte Außenanlage – kann den Wert dagegen steigern. Der Aufwand lohnt sich oft mehr als eine Preissenkung nach mehreren Monaten Inseratsdauer. Makler in der Nähe kennen die lokalen Erwartungen an die Ausstattung und können konkret beraten, welche Maßnahmen sich in der Region rechnen.

In welchem Monat ist es am schwierigsten, ein Haus zu verkaufen?

Der Januar gilt als der schwierigste Verkaufsmonat. Die Nachfrage ist nach den Feiertagen und zum Jahresanfang traditionell gering, viele Kaufinteressenten verschieben ihre Pläne auf das Frühjahr. Die Sparkasse (Finanzinstitut) verweist darauf, dass die durchschnittliche Verkaufsdauer einer Immobilie bei rund 90 Tagen liegt – wer also im Januar inseriert, muss mit einer längeren Vermarktungsdauer rechnen. Die günstigsten Monate sind erfahrungsgemäß März bis Juni, wenn die Gartensaison beginnt und Kaufinteressenten wieder aktiver suchen.

„Wer seinen Verkaufspreis realistisch ansetzt und den Verkaufszeitpunkt klug wählt, verkürzt die Vermarktungsdauer um Wochen und vermeidet wertmindernde Preissenkungen.“

– Experte des IVD (Immobilienverband Deutschland)

Fazit: Verkäufer, die den Preis zu hoch ansetzen, verlieren Zeit und Geld. Ein realistischer Preis und der Verkaufsstart im Frühjahr sind die wirkungsvollsten Stellschrauben.

Ist Makler bei einem Notartermin dabei?

Kann man mit 3000 Euro netto ein Haus finanzieren?

Ein Makler ist beim Notartermin nicht verpflichtend anwesend, wird aber von vielen Verkäufern und Käufern zur Begleitung beauftragt. Homeday (Maklerdienstleister) bestätigt, dass die Anwesenheit des Maklers rechtlich nicht erforderlich ist, aber oft zur Klärung von Rückfragen dient. Der Notar selbst beurkundet den Kaufvertrag und prüft die rechtlichen Voraussetzungen – der Makler bleibt in dieser Phase ein Beobachter und Berater, nicht der Vollzieher.

Die Frage, ob man mit 3000 Euro netto ein Haus finanzieren kann, hängt von mehreren Faktoren ab: Eigenkapital, Nebenkosten und monatlicher Rate. Banken empfehlen, dass die monatliche Rate maximal 35 Prozent des Nettoeinkommens betragen sollte. Bei 3000 Euro netto wären das 1050 Euro pro Monat – ein Betrag, der bei aktuellen Zinsen und Kaufpreisen in Großstädten oft nur für kleinere Wohnungen oder Objekte in Randlagen reicht. Immofranken (Immobilienportal) weist darauf hin, dass regionale Preisunterschiede enorm sind: In München ist das Budget nicht ausreichend, in ländlichen Regionen Ostdeutschlands kann es dagegen für ein Einfamilienhaus reichen.

Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Die Faustregel der Finanzbranche lautet: Der Kaufpreis sollte maximal das Vier- bis Fünffache des Jahresbruttoeinkommens betragen. Wer 50.000 Euro brutto im Jahr verdient, kann also etwa 200.000 bis 250.000 Euro Kaufpreis stemmen – plus Nebenkosten. Homeday (Maklerdienstleister) beziffert die Kaufnebenkosten auf bis zu 12 Prozent des Kaufpreises – ein oft unterschätzter Posten. Für Käufer in München, Frankfurt oder Hamburg bedeutet das: Die Sparrate muss hoch sein, oder der Traum vom Eigenheim bleibt auf absehbare Zeit ein Wunsch.

Wer kauft die meisten Immobilien?

Die größten Käufergruppen auf dem deutschen Immobilienmarkt sind Eigennutzer (Familien, Paare, Singles), Kapitalanleger und institutionelle Investoren wie Wohnungsbaugesellschaften und Versicherungen. Laut Sparkasse (Finanzinstitut) sind Eigennutzer für etwa die Hälfte aller Kaufabschlüsse verantwortlich, gefolgt von Kapitalanlegern mit rund 30 Prozent. Institutionelle Investoren konzentrieren sich meist auf Mehrfamilienhäuser und Gewerbeimmobilien in Ballungszentren. Wer einen Makler in der Nähe sucht, profitiert davon, dass lokale Makler die Käuferstruktur in ihrem Stadtteil genau kennen – und gezielt die passende Zielgruppe ansprechen können.

„Viele Verbraucher unterschätzen, dass ein Makler nicht nur den Kaufpreis verhandelt, sondern auch die Finanzierung begleiten kann – etwa durch die Empfehlung regionaler Banken und Bausparkassen.“

– Verbraucherzentrale (Verbraucherschutzorganisation)

Vorteile eines Maklers

  • Fundierte Marktkenntnis der Region und aktueller Preise
  • Entlastung bei Besichtigungen, Verhandlungen und Vertragsabwicklung
  • Großes Netzwerk an potenziellen Käufern und Partnerfirmen
  • Rechtssicherheit durch professionelle Vertragsprüfung

Nachteile eines Maklers

  • Hohe Provisionskosten (3–8 % des Kaufpreises)
  • Qualität und Engagement variieren stark – kein einheitlicher Standard
  • Bei Exklusivauftrag an einen Makler gebunden, auch wenn es nicht läuft
  • Interessenkonflikt: Makler will schnellen Abschluss, nicht den maximalen Preis

Fazit: Ein Makler bietet klare Vorteile bei Marktkenntnis und Zeitersparnis, verlangt aber eine hohe Provision. Verkäufer müssen abwägen, ob der Mehrwert die Kosten übersteigt.

Schritt für Schritt zum passenden Makler in Ihrer Nähe

  1. Bedarfsanalyse: Bestimmen Sie Ihre Immobilienart (Wohnung, Haus, Gewerbe) und die gewünschte Region – spezialisierte Makler sind effektiver.
  2. Recherche: Notieren Sie 3–5 Makler aus lokalen Verzeichnissen (muenchen.de (Stadtportal München), Das Telefonbuch (Branchenverzeichnis)) sowie persönliche Empfehlungen.
  3. Erstgespräch: Laden Sie die Kandidaten zu einem kostenlosen Ersttermin ein. Achten Sie auf Marktvergleichswerte und einen Vermarktungsplan.
  4. Prüfung: Kontrollieren Sie Referenzen, Kundenbewertungen auf trustlocal.de (Bewertungsplattform) und die Mitgliedschaft im IVD.
  5. Vertrag: Lassen Sie sich das Provisionsmodell schriftlich geben – bei Exklusivauftrag um Rabatt verhandeln.
  6. Entscheidung: Wählen Sie nicht den günstigsten, sondern den Makler, der die beste Kombination aus Marktkenntnis, Netzwerk und Vertrauen bietet.

Bestätigte Fakten vs. Was unklar ist

Bestätigte Fakten

  • Die Maklerprovision ist verhandelbar – besonders bei Exklusivaufträgen (Homeday (Maklerdienstleister))
  • Seit 2020 gilt das Bestellerprinzip für Mietverträge (Sparkasse (Finanzinstitut))
  • Ein überhöhter Verkaufspreis ist der teuerste Fehler beim Hausverkauf (Edealhomes (Immobilienportal))
  • Die Provision fällt erst bei notarieller Beurkundung an (Homeday (Maklerdienstleister))

Was unklar ist

  • Ob ein Makler beim Notartermin anwesend sein muss – gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber regional unterschiedlich gehandhabt
  • Der optimale Verkaufsmonat variiert je nach Region und Immobilientyp – pauschale Aussagen sind schwierig
  • Ob Provisionsrabatte bei Exklusivaufträgen immer gewährt werden – hängt von der Marktlage und dem Makler ab

Fazit: Makler in der Nähe – Ihr Schlüssel zum erfolgreichen Verkauf

Die Wahl des richtigen Maklers in der Nähe ist keine Nebensache, sondern eine der entscheidenden Weichenstellungen beim Immobilienverkauf. Wer lokale Marktkenntnis, seriöse Arbeitsweise und eine transparente Provisionsvereinbarung kombiniert, verkürzt nicht nur die Vermarktungsdauer, sondern sichert sich oft einen um mehrere tausend Euro höheren Verkaufspreis. Homeday (Maklerdienstleister) beziffert die durchschnittliche Ersparnis durch professionelle Maklerbegleitung auf 5–10 Prozent des Verkaufspreises – ein Betrag, der die Provisionskosten in den meisten Fällen übersteigt. Für Immobilienverkäufer in Deutschland ist die Entscheidung klar: Wer einen Makler in der Nähe mit Bedacht wählt, gewinnt. Wer einfach zum Erstbesten greift, riskiert teure Fehler.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich zwingend einen Makler beauftragen?

Nein. Sie können eine Immobilie auch privat – also ohne Makler – verkaufen. Der Verkauf ohne Makler spart die Provision, erfordert aber mehr Eigeninitiative bei Vermarktung, Besichtigungen, Verhandlungen und Vertragsabwicklung. Sparkasse (Finanzinstitut) empfiehlt Privatverkäufern, sich vorab intensiv mit dem regionalen Markt zu beschäftigen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit einem Makler ab?

Typischerweise beginnt die Zusammenarbeit mit einem kostenlosen Erstgespräch, gefolgt von einer Werteinschätzung und einem Exposé. Der Makler übernimmt dann die Vermarktung, führt Besichtigungen durch und verhandelt mit Interessenten. Bei Vertragsabschluss begleitet er bis zum Notartermin. Homeday (Maklerdienstleister) betont, dass ein transparenter Maklervertrag die Grundlage jeder Zusammenarbeit sein sollte.

Kann ich die Maklerprovision steuerlich absetzen?

Privatpersonen können die Maklerprovision bei einem Verkauf nicht direkt von der Steuer absetzen. Bei einer vermieteten Immobilie ist sie dagegen als Werbungskosten abziehbar. Bei Kauf zählt die Provision zu den Anschaffungskosten und kann nur im Rahmen der Abschreibung steuerlich geltend gemacht werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Makler und einem Bauträger?

Ein Makler vermittelt Immobilien zwischen Käufer und Verkäufer – er ist Vermittler, nicht Eigentümer. Ein Bauträger dagegen entwickelt und verkauft eigene Bauprojekte (z. B. Neubauten) und ist selbst Vertragspartner. Immofranken (Immobilienportal) weist darauf hin, dass die Provision beim Bauträger in der Regel im Kaufpreis enthalten ist.

Wie finde ich einen Makler in ländlichen Gebieten?

In ländlichen Regionen sind persönliche Empfehlungen besonders wertvoll. Auch lokale Anzeigenblätter, Gemeindeverwaltungen und regionale Sparkassen verfügen oft über Kontakte zu ortsansässigen Maklern. Online-Verzeichnisse wie Das Telefonbuch (Branchenverzeichnis) helfen bei der ersten Suche nach Postleitzahl.

Was mache ich bei einem Streit mit dem Makler?

Bei Streitigkeiten empfiehlt die Verbraucherzentrale (Verbraucherschutzorganisation) zunächst das Gespräch mit dem Makler. Falls keine Einigung erzielt wird, können Schlichtungsstellen wie die des IVD oder im Extremfall ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden. Wichtig: Alle Absprachen schriftlich festhalten.

Welche Unterlagen benötige ich für den Maklertermin?

Typische Unterlagen sind Grundriss, Energieausweis, Grundbuchauszug (wenn vorhanden), Flurkarte, Nebenkostenabrechnungen der letzten zwei Jahre und ein Exposé mit Fotos. Ein guter Makler hilft bei der Zusammenstellung. Homeday (Maklerdienstleister) bietet hierfür Checklisten an.



Lukas Simon Koch

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Lukas Simon Koch

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